Ulf Bagge-Frihetsvisan

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ORIGINAL SONGTEXTE

Skulle jag sörja, då vore jag tokot
fastän det ginge mig aldrig så slätt.
Lyckan min kan fulla synas gå krokot;
vakta på Tiden, hon lär full gå rätt.
All Världen älskar ju vad som är brokot,
mången mått liva som ej äter skrätt. Olyckan växlar ju lika med Lyckan,
allt, vad Begynsel har, ändas en gång;
drucken man haver ej allestäds hickan,
Lust följer Gråten, Gråt ändas i Sång;
den som på Sanningen pekar med Stickan
kan likväl falla från Sanningens Spång. Himmelens Dagg plär på Träna nerdugga,
men så snart Jorden har gett dem nog Saft
att de kunn’ trotsa Skyn, vem kan kullhugga
samma, när Yxen ens har inte Skaft?
Maskstungne kan man med Fingrerna gnugga;
mången tror vunnit, vad Ändlykten taft. Ty lät man Lyckan med Olyckan strida,
intill jag ser, ho som vinner för mej.
Ingen mått’ Skjutshästen alltför hårt rida,
tröttar du honom, förtreter han dej;
fast om en måste Förföljelse lida,
Modet blir fritt, när som Kroppen är ej. Ty skall mitt Mod och Blod osörgse vara,
Lasse räds varken hat, Avund ell’ Tvång.
Ingen törs göra mer än han kan svara,
rätt måst (trots Orätten) hava sin Gång.
Fly med Flit, vem som kan, slik Olyckssnara,
Fängsel gör Längsel när Lyckan är vrång. Tänk min vän, att man fördenskull mått liva
lustig, fast om det är mot ens behag.
Lyckan hon vandlar sig, kan sällan bliva;
vadan hon kom i går, går hon i dag.
Ty har jag Hoppet, I lär en gång skriva,
att I, olycklig, är lustig som jag. 

ÜBERSETZUNG

Wollt ich mich sorgen, so müßte ich dumm sein,
ob es auch ginge mir niemals so schlecht.
Siehe, die Wege des Glücks mögen krumm sein,
harre der Zeit nur, dann wird es schon recht.
Alle Welt will ja, alles soll bunt sein,
mancher lebt einfach und fröhlich doch zecht. Unglück es wechselt gleichauf mit dem Glücke,
das was beginnt, vielleicht währet nicht lang.
Trunken gleichwohl wird man manchmal nicht hicken,
Lust folgt auf Weinen und Harm auf Gesang.
Wer zu der Wahrheit weist mit den Krücken,
kann darum fallen auf ebenem Gang. Tau pflegt vom Himmel auf Bäume zu quellen,
Saft aus der Erde dann gibt ihnen Kraft
Stürmen zu trotzen. Könnte sie fällen
wohl eine Axt ohne eichenen Schaft,
wurmstichig aber nichts kann bestellen.
Mancher glaubt gewonnen, was das Los ihm nicht schafft.. So soll mein Glück mit dem Unglücke streiten —
steht es mir bei oder läßt mich im Stich?
Niemand den Rappen soll allzu hart reiten,
treibst du ihn müde, verdrießet er dich.
Wenn irgend jemand Verfolgung muß leiden,
ist sein Mut frei, wo sein Leib ist es nicht. So soll mein Mut sich sorglos bestreben,
Lasse ist bang nicht vor Haß, Neid und Zwang.
Niemand tu mehr, als Pflicht ihm gegeben,
Recht muß (trotz Unrecht) gehn seinen Gang.
Fliehe mit Fleiß, statt im Unglück zu beben.
Schlingen den zwingen, der das Glück nicht errang. Denke, mein Freund, es wohl lustig zu treiben,
ob du auch wenig fröhlich fühlst dich.
Glück ist stets unstet und nirgends will bleiben,
gestern erst kam, heut verabschiedet sich.
So hab ich Hoffnung, ihr werdet einst schreiben,
daß ihr im Unglück seid lustig wie ich. ____
Übersetzung: © Klaus-Rüdiger Utschick, 2018 

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