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Herbert Grönemeyer – Deine Zeit

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ORIGINAL SONGTEXTE

Spricht Du vom selben Glück?
Du sehnst Dich weit zurück,
Und Du schaust mich an. Deine Güte,
Deine stille Herzlichkeit.
Du kämpfst mit Deiner Zeit. Du lächelst Schicksal an,
Lehnst Dich sehr nah heran,
Ohne Not und Wehr.
Dein Zauber wirkt, nimmt alte Schatten fort,
Und Du behältst Dein Wort. Bevor das Morgenlicht
Dich entführt, dieser Augenblick bricht:
Unterschreib mit weißer Tinte!
Lass Kleingedrucktes überseh'n!
Du darfst nicht gehn! Du sprichst, wenn Du nichts sagst,
Wenn Du Dich vertagst,
Und Dein Weg scheint weit.
Läufst schweigend in
Vergangenheiten weg,
Nach Deinem Sinn und Zweck. Bevor das Morgenlicht
Dich entführt, dieser Augenblick bricht:
Unterschreib mit weißer Tinte!
Lass Kleingedrucktes überseh'n!
Du darfst nicht gehn! Du zinkst, was war, in kunstvoller Manier.
Deine Gegner sind verweht und zerstreut.
Sorgsam begibst Du Dich auf Deine Seelenpirsch.
Hier zählt Deine Wirklichkeit,
Hier zählt keine Wirklichkeit. Du sprichst vom selben Glück,
Sehnst Dich nach mehr zurück,
Und Du schaust mich an.
Ich schließ' die Augen, um mit Dir zu seh'n,
Um Dich zu denken, zu versteh'n. Bevor das Morgenlicht
Dich entführt, dieser Augenblick bricht:
Lass uns Deinen Tanz tanzen,
Lass uns Deinen Pfad gehen,
Zu zweit und versöhnt!
Unterschreib mit weißer Tinte,
Für den Hauch von Ewigkeit,
Für Deine Ewigkeit! 

ÜBERSETZUNG

Spricht Du vom selben Glück?
Du sehnst Dich weit zurück,
Und Du schaust mich an. Deine Güte,
Deine stille Herzlichkeit.
Du kämpfst mit Deiner Zeit. Du lächelst Schicksal an,
Lehnst Dich sehr nah heran,
Ohne Not und Wehr.
Dein Zauber wirkt, nimmt alte Schatten fort,
Und Du behältst Dein Wort. Bevor das Morgenlicht
Dich entführt, dieser Augenblick bricht:
Unterschreib mit weißer Tinte!
Lass Kleingedrucktes überseh'n!
Du darfst nicht gehn! Du sprichst, wenn Du nichts sagst,
Wenn Du Dich vertagst,
Und Dein Weg scheint weit.
Läufst schweigend in
Vergangenheiten weg,
Nach Deinem Sinn und Zweck. Bevor das Morgenlicht
Dich entführt, dieser Augenblick bricht:
Unterschreib mit weißer Tinte!
Lass Kleingedrucktes überseh'n!
Du darfst nicht gehn! Du zinkst, was war, in kunstvoller Manier.
Deine Gegner sind verweht und zerstreut.
Sorgsam begibst Du Dich auf Deine Seelenpirsch.
Hier zählt Deine Wirklichkeit,
Hier zählt keine Wirklichkeit. Du sprichst vom selben Glück,
Sehnst Dich nach mehr zurück,
Und Du schaust mich an.
Ich schließ' die Augen, um mit Dir zu seh'n,
Um Dich zu denken, zu versteh'n. Bevor das Morgenlicht
Dich entführt, dieser Augenblick bricht:
Lass uns Deinen Tanz tanzen,
Lass uns Deinen Pfad gehen,
Zu zweit und versöhnt!
Unterschreib mit weißer Tinte,
Für den Hauch von Ewigkeit,
Für Deine Ewigkeit! 

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